Wenn das mal keine gute Nachricht ist: Mein Fahrrad steht immernoch genau da, wo ich es abgestellt habe – neulich, im Februar. Angeschlossen an einen Baum in der Vereinsstraße. Bei all den zigtausend Fahrrädern, die in Hamburg so im Jahr geklaut werden, ist das allemal eine Meldung wert. Und es kommt noch besser: Mein Rad wurde nicht nur nicht gestohlen, sondern ebenso wenig demoliert. Noch nicht mal ein Werbezettel klemmt am Gepäckträger. Fehlt nur noch, dass jemand die Kette geölt hätte.

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Wer bin ich? Eine klassisch heikle Frage. Wenn man sie sich nicht selbst stellt, dann tun es andere. Mein neuer Steuerberater zum Beispiel. Offenbar wollte er genauer wissen, wen er jetzt beraten soll, und warf eine bekannte Suchmaschine im Internet an. Dort fand er ein Video, in dem ich einen Flugsimulator teste, mich ziemlich dämlich dabei anstelle und das mit „geht so“-witzigen Sprüchen kommentiere. Den Online-Tiefflug fand er ziemlich ulkig, sagte er zumindest, und legte eine Tiefflieger-Datei mit meinem Namen an.

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Im Kiosk an der Haltestelle Lutterothstraße (U 2) gehört der Morgen den Eiligen. Wir sind eine verschworene Gemeinschaft, denn wir alle nehmen immer die Bahn um 8.46 Uhr und treffen uns zumeist zwischen 8.42 und 8.45 Uhr im Kiosk auf dem Bahnsteig, um noch rasch den täglichen Bedarf an Süßigkeiten, Brötchen, Zeitungen und/oder Zigaretten zu decken. Das ungeschriebene Gesetz lautet: Zeit ist abgezähltes Münzgeld.

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